Liebe

Charly Chaplin: Als ich mich selbst zu lieben begann

14. Juni 2020 0 comments
Charly Chaplin Selbstliebe

Charlie Chaplin hielt an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959 angeblich eine bewegende Rede mit dem Titel „Als ich mich selbst zu lieben begann“. Darin brachte der erste Weltstar des Kinos die wichtigen Erkenntnisse aus seinem ereignisreichen Leben auf den Punkt. Letztendlich führt die Selbstliebe zu einem erfüllten Leben, das geprägt ist von Vertrauen, Authentisch-sein, Reife, Ehrlichkeit, Demut, Bewusstheit und Herzensweisheit. Die motivierenden Worte spenden bis heute Kraft und Inspiration. Sie zeigen uns, was wirklich wichtig ist im Leben.

Charly Chaplin: Erster Weltstar des Kinos

Das Multi-Talent Charles Chaplin wurde am 16. April 1889 in London geboren und war Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Komponist und Filmproduzent. Der erster Weltstar des Kinos zählt zu den einflussreichsten Komikern der Filmgeschichte und zu den Gründervätern der US-amerikanischen Filmindustrie.

Sein unverkennbares Markenzeichen war die Melone auf dem Kopf, der kurze Schnurrbart und der Spazierstock in der Hand. In seinen Filmen verband er die Slapstick-Komödie mit tragischen, sozialkritischen und politischen Elementen, wie etwa in „Der große Diktator“ oder „Moderne Zeiten“. Darüber hinaus war er auch erfolgreicher Unternehmer und Mitgründer der Filmgesellschaft United Artists. Am 25. Dezember 1977 starb Charly Chaplin in der Schweiz.

Ob die folgenden Zeilen wirklich aus der Feder von Charly Chaplin stammen, ist allerdings umstritten. Angeblich entstanden die Originalverse kurz vor dem Tod der amerikanischen Autorin Kim McMillen 1996. Das kleine Buch mit dem Titel „When I Loved Myself Enough“ wurde 2001 von deren Tochter Alison in englischer Sprache veröffentlicht. Wie auch immer – der Inspirationskraft und Lebensweisheit dieses Gedichtes tut dies keinen Abbruch.

Als ich mich selbst zu lieben begann

(Originaltext ohne Zwischenüberschriften)

Vertrauen ins Leben: Alles, was geschieht ist richtig

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man Vertrauen.

Authentisch-sein und seine eigene Wahrheit leben

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, nicht gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man Authentisch-sein.

Reife: Das eigene Leben annehmen

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich: Das nennt man Reife.

Ehrlichkeit: Tue was Du liebst

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich: Das nennt man Ehrlichkeit.

Selbstliebe statt Egoismus

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich: Das ist Selbstliebe.

Demut statt Recht haben wollen

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: Das nennt man Demut.

Bewusst im Augenblick leben

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo alles stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es Bewusstheit.

Die Verbindung von Herz und Verstand

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.

Keine Angst vor Problemen

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: Das ist das Leben!

 

Trailer zu Charlie Chaplin’s Meisterwerk „Modern Times“
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Bilder: Wikkipedia

 

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