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„Jenseitsreisen“ von Achim Szymanski

1. Juni 2016 0 comments
Jenseitsreisen

Dass man sich den fundamentalen Fragen wie „Was kommt nach dem Tod? Und vor allem: Wo kommt man dann hin?“ auch erfrischend humorvoll nähern kann, zeigt Achim Szymanski in seinem Buch „Jenseitsreisen: Wir bringen Sie über den Jordan“. Sein „Reiseführer für das Leben danach“ beantwortet auf witzige und satirische Weise „endlich all Ihre Fragen zu den Jenseitsvorstellungen von über 50 Religionen“. Ein etwas anderer Reiseführer, der gleichsam nebenbei eine ganze Menge Wissen vermittelt. Das Buch ist 2008 im Verlag Knaur TB erschienen und nach wie vor äußerst lesenswert.

Jenseitsvorstellungen von über 50 Religionen

Achim Szymanski hat mit Witz und Humor zusammengetragen, „was die Menschheit je über das Leben nach dem Tod gedacht, gesagt und geschrieben hat“. Er führt den Leser durch die Jenseitsvorstellungen von über 50 Religionen – angefangen von den alten Ägyptern, den Aborigines über das Christentum, die Germanen, den Hinduismus bis hin zu den Azteken, Zen und dem klassischen Buddhismus. Nicht fehlen dürfen natürlich auch die in diesem Kontext exotischen Vorstellungen des Existenzialismus, der Parapsychologie oder der Jedi-Ritter. „Unterhaltsam und fundiert präsentiert der Autor schonungslos alles Wissenswerte rund um An- und Abreise, Sehenswürdigkeiten sowie Sitten und Gebräuche der einzelnen Religionen. Er erzählt, wie es im Jenseits genau zugeht, worauf man besser achten sollte und wen man dort unbedingt treffen muss. Inklusive Fazit und Punktebewertung zu jeder vorgestellten Religion. Damit jeder garantiert für sich das richtige Jenseits findet“, heißt es im Klappentext.

 

Was man in diesem Leben tut, beeinflusst das Leben danach 

Dabei beschreibt er im Vorwort, dass „in jeder vernünftigen Religion nach dem Tod dasselbe passiert: Der Geist trennt sich vom Körper, geht seinen Weg und pfeift sich eins“. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man wird wiedergeboren oder man kommt in ein klassisches Jenseits und in Kontakt mit einer höheren Lebensform. In keiner maßgeblichen Kultur hört alles auf. Bei der Reisevorbereitung spielt das Heute die Hauptrolle. Jeder Neuankömmling hat durch sein Verhalten im Leben seine Reiserute mitsamt individuellem Schicksal bereits festgelegt („Und beschweren Sie sich bitte nie über das für Sie festgelegte Programm, dass Sie so nie gebucht haben“). Außerdem gilt in jeder Kultur: Ein guter Mensch hat gute Chancen. Was man in diesem Leben tut, beeinflusst das Leben danach essenziell, das Leben, das man führt, bestimmt die eigene Zukunft, schreibt Szymanski.

Zum Autor: Achim Szymanski

Achim Szymanski wurde 1959 geboren und arbeitete nach dem Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Aachen einige Jahre in der Redaktion der Satirezeitschrift „Titanic“. Seit 1986 ist Szymanski als Werbetexter tätig und gewann zahlreiche Preise für TV- und Funkspots. Außerdem ist Szymanski aktiv als Ghostwriter (etwa für Thomas Gottschalk), als Drehbuchautor für Unterhaltungssendungen in Rundfunk und Fernsehen und schreibt für Zeitungen und Zeitschriften. In Buchform erschien von ihm eine Reihe von Fachbüchern, literarischen und satirischen Werken, darunter die Fortsetzungsroman-Parodie „Halt durch, Steffi!“ und ein auf Helgoland spielender Kriminalroman. Weitere Informationen auf seiner Website.

Bilder: Pixabay, Amazon

 

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