„Viele Menschen meinen, zu lieben sei ganz einfach, schwierig sei es dagegen, den richtigen Partner zu finden“, schreibt Erich Fromm in seinem Klassiker „Die Kunst des Liebens“. Doch die Liebe ist kein Gefühl, dem man sich einfach nur hinzugeben braucht, erklärt Fromm. Im Gegenteil: Sie ist eine Kunst, die gelernt sein will. Wirklich Lieben zu können setzt die Entwicklung der ganzen Persönlichkeit voraus. Wahre Erfüllung erfordert Mut, Glaube und Disziplin. Das 1956 erstmals veröffentlichte gesellschaftskritische Werk des Sozialpsychologen zählt mit mehr als 25 Millionen verkauften Exemplaren zu den erfolgreichsten Sachbüchern im ausgehenden 20. Jahrhundert. Darin setzt Erich sich Fromm kritisch mit dem Verfall der Liebe in der modernen westlichen Welt auseinander. Vor allem das romantische Verständnis der Liebe in einer kapitalistisch geprägten Gesellschaft führt zu vielen Formen der Pseudoliebe, bei der viele Beziehungen lediglich ein Alleinsein zu zweit sind. Dabei ist der Wunsch nach Liebe das stärkste Streben im Menschen. Fromm liefert kein fertiges Rezept, aber zeigt Zugangswege auf, die helfen können, die Kunst der wahren Liebe beherrschen zu lernen.
Glück
Einen echten Sinn im Leben zu finden ist eine wichtige Grundlage für Zufriedenheit und Glück. Vielen Menschen fällt es jedoch nicht leicht, die Fragen „Was ist der Sinn des Lebens für mich persönlich?“, „Warum bin ich hier?“ oder „Was ist der Zweck meines Daseins“ zu beantworten. Doch genau das ist immens wichtig für ein erfülltes Leben. Der Philosoph Friedrich Nietzsche bringt es auf den Punkt: „Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast jedes WIE.“ Oder wie Mark Twain sagt: „Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, WARUM!“. Erfahren Sie hier 6 wertvolle Tipps, wie Sie dieser Antwort näher kommen.
Nach dem World Happiness Report 2023 ist das globale Glücksniveau trotz Krisen wie der Corona-Pandemie, dem Ukraine-Krieg, hoher Inflation und Klimakrise relativ konstant geblieben. Das glücklichste Land der Welt ist – bereits zum sechsten Mal in Folge – Finnland, gefolgt von Dänemark, Island, Israel, den Niederlanden, Schweden und Norwegen. Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze auf Rang 16 zurückgefallen und befindet sich im Ranking zwischen den USA (Platz 15) und Belgien (Platz 17).
Reinhold Messner ist der bekannteste Extrembergsteiger der Welt und hat als Pionier die Grenzen des Möglichen immer weiter verschoben. Als Grenzgänger hat er erfahren, wie Überleben funktioniert. Sein Antrieb war es, „das Unmögliche möglich zu machen“ und ausschließlich neue Ideen zu verwirklichen. Dabei hat Messner den Selbstzweck des Bergsteigens als psychische und physische Grenz- und Selbsterfahrung in den Mittelpunkt gestellt. Seine Abenteuer füllen unzählige Bücher, Filme, Reportagen und Zeitungsartikel. Hier zentrale Lebensweisheiten des Grenzgängers Reinhold Messner aus verschiedenen Interviews: Über die Exposition in einer archaischen Welt, die Bedeutung des Todes und den Sinn des Lebens.
Desiderata, auch als Lebensregel von Baltimore bekannt, ist ein populäres Prosa-Gedicht des amerikanischen Rechtsanwalts Max Ehrmann aus dem Jahr 1927. In einfühlsamen Worten drückt Ehrmann aus, wie wir ein glückliches und sinnerfülltes Leben führen können. Und worauf es in unserem Dasein wirklich ankommt. Das Wort „Desiderata“ kommt aus dem lateinischen „desiderare“ (auf Deutsch: wünschen, ersehnen) und bedeutet so viel wie „das Ersehnte“. Oder freier übersetzt „Das, wonach wir uns im Leben wirklich sehnen“. Vor allem zur Zeit der Hippies der 1960er Jahre erlangte das Gedicht Kult-Status. Irrtümlicherweise wird Desiderata immer wieder mit einer Kircheninschrift der St. Pauls Kirche in Baltimore aus dem Jahre 1692 oder als irischer Segen in Verbindung gebracht. Hier der vollständige Text von Desiderata auf Deutsch und eine Erklärung zu Geschichte und Ursprung.
Unglücklich im Job, fremdbestimmtes Privatleben und die eigenen Träume schon längst aus den Augen verloren? Schnell fühlt man sich unerfüllt, unzufrieden und einfach nicht genug. Nicole Brandes geht in ihrem Buch „Weiblich, wild und weise – selbstbewusst, selbstbestimmt, selbsterfüllt“ folgen Fragen nach: Was zeichnet eine starke Frau heute aus? Was gibt ihr Selbstbewusstsein und erhöht ihr Selbstwertgefühl? Und wie erreicht sie ihre Ziele und verwirklicht ihre Träume? Im Interview erklärt die Buchautorin, Management-Coachin und Vortragsrednerin, wie wir negative Gedanken durchbrechen, unsere individuellen Potenziale erkennen und wahren Herzenswünsche realisieren können. Außerdem spricht sie über die wichtigsten lessons learned ihrer eigenen, sehr bewegenden Lebensgeschichte.
Wer motivierende, spannend lesbare und praktisch anwendbare Literatur zum Thema positives Denken sucht, kommt an Dale Carnegie nicht vorbei. Auch 80 Jahre nach der Erstveröffentlichung seines Buches „Sorge dich nicht – lebe!“ sticht es wie ein Leuchtturm aus der Flut zahlreicher Neuerscheinungen zu diesem Thema hervor. Ohne Zweifel gilt es als zeitloser Klassiker und Standardwerk für positives Denken und mehr Erfolg im Leben. Auch Dale Carnegie selbst ist das Musterbeispiel eines erfolgreichen amerikanischen „Selfmade-Man“: aus ärmlichen Verhältnissen stammend, hat er sich aller widrigen Umstände zum Trotz aus eigener Kraft zum internationalen Bestseller Autor hochgearbeitet. Bis heute wurden Carnegies Bücher in 38 Sprachen übersetzt und weltweit über 50 Millionen Exemplare verkauft.

