In welchen deutschen Regionen sind die Menschen am glücklichsten? Dieser Frage ist der Deutsche Post Glücksatlas im siebten Jahr in Folge auf den Grund gegangen. Untersucht wurde die Zufriedenheit der Deutschen in unterschiedlichen Lebensbereichen: Mit der Gesundheit, Arbeit, Wohnung, Freizeit sowie alles in allem, mit dem Leben insgesamt. Welche Bundesländer vor Glück nur so sprühen und welche eher Trübsal blasen, lesen Sie hier.
Hofelich
Scheitern passiert – täglich, stündlich, jedem. Es ist ein Alltagsphänomen und gehört zum Leben. Dennoch wird es in unserer Gesellschaft häufig stigmatisiert. Aber wenn wir lernen, forschen, kreativ sind oder Höchstleistungen anstreben, dann ist Scheitern kein Fehler, sondern Treiber von Erkenntnisprozessen und Fortschritten. „Gescheit scheitern“ heißt das im Frühjahr erschienene Buch von Coach, Speaker und Autor Felix Maria Arnet. Im Interview zeigt Arnet, wie wir richtig mit Misserfolgen umgehen, wie ein konkretes Notfallprogramm im Umgang mit Krisen aussieht und wie uns die Fail-Forward-Strategie auf dem Pfad des persönlichen Wachstums weiterbringt.
Die Frage nach dem persönlichen Sinn des Lebens ist fester Bestandteil der Interviews auf SinndesLebens24. Jeder Mensch ist einzigartig, jeder Lebensweg individuell und so fallen die Antworten äußerst unterschiedlich aus. Das Spektrum, wie der ganz persönliche Sinn des Lebens definiert wird, ist bunt und vielfältig. 2017 gab es Gespräche mit hochinteressanten Menschen, von Bestsellerautoren, Unternehmensberatern und Radiomoderatoren über Philosophen, Psychologen und Musiker bis hin zu Ex-Agenten. Lassen Sie sich hier von den ganz persönlichen Ansichten über den Sinn des Lebens der 10 Interviewpartner inspirieren.
Jugendliche haben ein Bedürfnis nach Sinnfindung, das sie jedoch häufig als „religiöse Touristen“ befriedigen, mit einem individuell zusammengestellten Patchwork aus einer Vielzahl von religiösen, quasireligiösen oder spirituellen Angeboten. Das geht aus der Sinus Jugendstudie „Wie ticken Jugendliche 2016?“ hervor. Diesen Trend zeigten bereits die letzten Studien der Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH aus den Jahren 2008 und 2012. Demnach finden Teenager ihren gesuchten Sinn nicht mehr zwingend in einer Religion oder Kirche. Stattdessen entwickeln sie aus verschiedenen Quellen einen persönlichen Glauben. Dieser Glaube ist für Jugendliche veränderbar und individuell, während Religion und Kirche eher als institutionell und damit unbeweglich wahrgenommen werden. Trotzdem gehört nach wie vor die Mehrheit junger Menschen in Deutschland einer Glaubensgemeinschaft oder Kirche an.
Interview mit Richard Wolff: „Reboot – Wie sich Führungskräfte über 50 neu erfinden können“
„Reboot – Wie sich Führungskräfte über 50 neu erfinden können“, heißt das Buch von Richard Wolff, das Anfang November im Droemer Knaur Verlag erschienen ist. Der renommierte Unternehmensberater und Coach zeigt auf, warum viele Aufsteiger mit Anfang 50 plötzlich in einer beruflichen Sackgasse feststecken. Er macht Mut, die Veränderung zu suchen, und bietet wertvolle Denkanstöße, wie man sich neu positioniert und weiterhin erfolgreich und wertgeschätzt arbeiten kann. Im Interview spricht Richard Wolff über die richtigen Wege aus dem „Stuck State“, Optionen für einen Neustart und die Stärken der Manager über 50.
Am Donnerstag, den 9.11.2017 findet im Literaturhaus München „Beyond Good – Die Ethikkonferenz“ statt. Die Veranstaltung für 350 Gäste will Impulse geben, wie wir in einer immer komplexer werdenden Welt herausfinden können, was „richtig“ ist und wie wir unser Handeln vor uns selbst und gegenüber anderen begründen können. Zu den hochkarätigen Referenten zählen u.a. Prof. Julian Nida-Rümelin, Prof. Richard David Precht, Kardinal Marx, Christian Ude, Prof. Patrizia Nanz sowie Ludwig Prinz von Bayern. Organisiert wird das Event von Dr. Stephan Meier, Pächter des traditionsreichen Cafe Luitpold und Julia Kalmund von „Street Philosophy“.
„Man fragt sich ja manchmal, wofür man lebt, was der Sinn des Lebens ist. Worin sehen Sie vor allem den Sinn Ihres Lebens?“ Diese Frage hat das Allensbacher Institut in einer Langzeit-Studie seit 1974 Menschen in Deutschland gestellt. Den Teilnehmern der Umfrage wurde eine Liste von Orientierungs-Möglichkeiten vorgelegt, die die Bereiche Privates Glück, Beziehung zur Gesellschaft und Ethische Verpflichtung abdeckt. Wichtigstes Ergebnis der Umfrage: Soziale, altruistische und religiöse Motive haben in der Zeit zwischen den frühen 70er Jahren bis 2002 deutlich abgenommen. Dagegen ist ein starker Trend in Richtung Hedonismus und „Spaßgesellschaft“ zu erkennen.

