Das neueste Werk von Axel Hacke geht der Suche nach dem, was man aus dem Leben machen könnte, auf den Grund. „Wozu wir da sind – Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben“ ist ein Buch ohne Anweisungen, eher eines über Zweifeln und Fragen und natürlich über Glück und Pech. Geschrieben aus der Perspektive von Walter Wemut, der seit dreißig Jahren Nachrufe schreibt und nun zum 80. Geburtstag einer Freundin eine Rede über das gelungene Leben halten soll. Im Interview spricht Axel Hacke über die Suche nach dem gelingenden Leben, das Glück und Pech in unterschiedlichsten Lebensentwürfen und erklärt, wie man am besten mit sich selbst lebt.
Buchtipp
„Narziß und Goldmund“ zählt zu den meistgelesenen und beliebtesten Werken des Nobelpreisträgers Hermann Hesse. Im Kern des zeitlosen, tief bewegenden Romans steht die Suche nach dem Sinn des Lebens, dem wahren „Ich“, das Streben nach Vollkommenheit und Selbstverwirklichung. Dabei stellt Hermann Hesse zwei konträre Lebensentwürfe gegenüber, die sich in gegensätzlichen Charakteren spiegeln: Auf der einen Seite steht der der asketische, geistliche und religiöse Narziß, auf der anderen der sinnliche, vagabundierende und künstlerische Goldmund. Trotz aller Unterschiede sind beide in tiefer Freundschaft miteinander verbunden. In dieser Seelenbiographie macht Hesse auch den Zwiespalt der menschlichen Natur deutlich: Die Gegensätze zwischen Geist und Sinnlichkeit, Phantasie und Verstand, zwischen Logos und Eros, Askese und Lebenslust sowie zwischen dem mütterlichen und dem väterlichen Prinzip. Lesen Sie hier in der Zusammenfassung die wichtigsten Kernaussagen und Zitate aus Hermann Hesses „Narziß und Goldmund“ sowie die Interpretation.
Interview mit Lea Rieck: „Sag dem Abenteuer, ich komme: Wie ich mit dem Motorrad die Welt umrundete und was ich von ihr lernte“
Mit einem Solo-Trip auf zwei Rädern rund um den Globus hat sich Lea Rieck einen Lebenstraum erfüllt. 2016 kündigte die Münchener Journalistin ihren sicheren Job als Redakteurin und brach mit dem Motorrad im Alleingang zu einer Weltreise auf: Achtzehn Monate, fünfzig Länder, sechs Kontinente und neunzigtausend Kilometer. Ihr im März 2019 erschienenes Buch „Sag dem Abenteuer, ich komme: Wie ich mit dem Motorrad die Welt umrundete und was ich von ihr lernte“ stand 10 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Im Interview erklärt Lea Rieck, wie sie den Mut zu diesem Abenteuer fand, wie die Reise ihr Leben verändert hat und warum es so wichtig ist, seinen wahren Lebensträumen zu folgen.
Was ist im Leben wirklich wichtig? Was gibt dem eigenen Leben Sinn? Vielen Menschen wird erst im Angesicht des Todes bewusst, wie sie hätten leben sollen und was sie versäumt haben. Sie bereuen, dass sie ihre Träume nicht gelebt, zu viel gearbeitet und zu wenig Zeit mit Freunden und der Familie verbrachten. Könnten sie die Zeit zurückdrehen, würden sie vieles anders machen. Die Australierin Bronnie Ware hat acht Jahre lang Sterbende in den letzten Wochen ihres Lebens begleitet und ihre Erfahrungen in einem Buch zusammengefasst: „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen – Einsichten, die Ihr Leben verändern werden“. Ein Weckruf für Menschen, die mitten im Leben stehen und noch die Chance haben, ihr Leben zu ändern und ins Positive zu drehen.
Interview mit Christoph Quarch: „Das große Ja: Ein philosophischer Wegweiser zum Sinn des Lebens“
Dr. Christoph Quarch gibt in seinem Buch „Das große Ja“ einen philosophischen Wegweiser zum Sinn des Lebens. Die kostbarste Ressource der Menschheit ist nicht Gold, Kohle, Uran oder Daten – es ist der Sinn, sagt der Philosoph, Bestsellerautor und Veranstalter von Philosophiereisen. Doch der Sinn scheint in unserer Epoche zur Neige zu gehen. Im Interview erklärt er, wie sich Sinn mithilfe der Philosophie finden lässt und spricht über die Neugründung einer Platonischen Akademie.
Wie man sich vom Ballast der Vergangenheit befreit, innere Blockaden löst und ein selbstbestimmtes Leben führt steht im Mittelpunkt des Buches „Du weißt ja gar nicht, wie gut Du es hast – Von einer, die ausbrach, das Leben zu lieben“ von Maria Bachmann. In ihrem autobiografischen Roman beschreibt die Schauspielerin und Autorin ihre von der Nachkriegszeit geprägte karge Kindheit in der süddeutschen Provinz und ihren Aufbruch in die große weite Welt in ein befreites Leben. Im Interview erklärt Maria Bachmann, wie die Verwirklichung wahrer Lebensträume gelingt und welche Rolle dabei die Aussöhnung mit der eigenen Vergangenheit spielt.
Die Kunst ein glückliches Leben zu führen steht im Zentrum von Arthur Schopenhauers Klassiker „Aphorismen zur Lebensweisheit“. In seinem populärsten Werk vereint er Philosophie, Menschenkenntnis und eigene Lebenserfahrung mit bestechender Klarheit zu einem pointierten Ratgeber. Generell geht Schopenhauers pessimistische Philosophie zwar davon aus, dass unser ganzes Leben besser gar nicht wäre. In seinen Aphorismen gibt er aber dennoch wirksame Ratschläge, wie unser Dasein leichter zu meistern ist. Die höchsten Werte zum Glück sieht er in der Persönlichkeit, einem edlen Charakter und fähigen Kopf, den geringsten in Reichtum und ausschweifenden Vergnügungen. Denn „Das Schicksal kann sich ändern, die eigene Beschaffenheit nicht“. Seine praktischen Ratschläge für ein gelingendes Leben in einer leidvollen Welt haben bis heute nichts an Aktualität verloren. Lesen Sie hier die wichtigsten Kernaussagen und Zitate.

