Die Kunst ein glückliches Leben zu führen steht im Zentrum von Arthur Schopenhauers Klassiker „Aphorismen zur Lebensweisheit“. In seinem populärsten Werk vereint er Philosophie, Menschenkenntnis und eigene Lebenserfahrung mit bestechender Klarheit zu einem pointierten Ratgeber. Generell geht Schopenhauers pessimistische Philosophie zwar davon aus, dass unser ganzes Leben besser gar nicht wäre. In seinen Aphorismen gibt er aber dennoch wirksame Ratschläge, wie unser Dasein leichter zu meistern ist. Die höchsten Werte zum Glück sieht er in der Persönlichkeit, einem edlen Charakter und fähigen Kopf, den geringsten in Reichtum und ausschweifenden Vergnügungen. Denn „Das Schicksal kann sich ändern, die eigene Beschaffenheit nicht“. Seine praktischen Ratschläge für ein gelingendes Leben in einer leidvollen Welt haben bis heute nichts an Aktualität verloren. Lesen Sie hier die wichtigsten Kernaussagen und Zitate.
Buchtipp
Von Eckart von Hirschhausen und Tobias Esch. Fast egal, wie alt Sie jetzt gerade sind, nach aktuellem Stand der Wissenschaft gilt: Das Beste kommt erst noch. Nicht ganz zum Schluss, aber all die Jahre davor! Die zweite Lebenshälfte ist für die meisten von uns die bessere. Worauf können wir uns denn mitten im Leben freuen? Eine fast vermessene Frage angesichts des allgegenwärtigen Jugendkultes. Aber es ist schlichtweg Quatsch, dass es nach der Jugend nur noch bergab geht. Klar kann einem in der Mitte des Lebens schon mal die Puste ausgehen. Alles stresst gleichzeitig: Beruf, Kinder, Eltern und die ersten körperlichen Macken, die nicht mehr weggehen. Die meisten sind mit 57 zufriedener als mit 17 oder mit 27. Lassen Sie sich in den folgenden 7 Thesen zum Älterwerden überraschen, warum das so sein kann und was dabei hilft.
Ist Glück Zufall oder Schicksal? Manche Menschen scheinen das Glück magisch anzuziehen, während sich andere vom Pech verfolgt sehen. Doch welche psychologischen Faktoren zeichnen Glückspilze aus? Wie können Pechvögel ihre Chancen auf ein glückliches Leben verbessern? Antworten darauf gibt Richard Wiseman in seinem 2003 veröffentlichten Buch „So machen Sie Ihr Glück: Wie Sie mit einfachen Strategien zum Glückspilz werden“. Wiseman weiß, wovon er spricht. Der britische Psychologe leitet heute das Forschungszentrum der Psychologischen Fakultät an der Hertfordshire-University. Das Buch ist Ergebnis einer langjährigen wissenschaftlichen Untersuchung. Sie basiert auf Interviews und Tests mit mehreren Hundert Menschen, die in ihrem Leben immer wieder außergewöhnliches Pech oder ausgesprochenes Glück hatten. Sein Fazit: Glück ist kein Zufall. Es gibt Glücksfaktoren, die jeder anwenden kann. Sie basieren auf vier Prinzipien des Glücks.
Von Sabine Zehnder: Oft sind es die kleinen Dinge des Lebens die uns zur Strecke bringen. Fremdbestimmt hasten wir von einer zur anderen Aufgabe. Statt Probleme zu bewältigen, kommen unentwegt neue hinzu und wir drohen unter die Räder zu kommen. Und hier reden wir nur vom täglichen Wahnsinn – nicht von einer Überforderungssituation oder gar einem Burn-out. Doch resigniert aufgeben und weitermachen wie bisher ist auch keine Lösung. Autorin und Coach Sabine Zender zeigt, wie wir in kleinen Schritten der Lösung unserer Probleme wirklich näher kommen.
Interview mit Prof. Gerald Hüther: „Die Generation Y auf der Suche nach dem Sinn – wie es gelingt, Orientierung zu finden“
Der Generation Y bieten sich wie kaum einer Generation vorher beste Chancen einen Lebensweg zu finden, der genau zu den individuellen Talenten passt und somit die beste Basis für die persönliche Entfaltung bietet. Die „Millennials“ sind aufgewachsen in einer Welt überbehüteter Elternhäuser, des Wohlstands, vielfältiger Bildungswege und konnten als „Digital Natives“ von klein auf die Vorteile von Internet, Smartphones und sozialen Netzwerken nutzen. Doch die Fülle an Optionen und Möglichkeiten in einer immer komplexeren, von Digitalisierung und Vernetzung geprägten Welt erzeugen bei der „Generation Why“ Ohnmacht und Orientierungslosigkeit bei der Suche nach dem idealen Weg.
Der Neurobiologe und Bestseller-Autor Prof. Gerald Hüther zeigt in seinem aktuellen Buch „Würde: Was uns stark macht – als Einzelne und als Gesellschaft“ effektive Lösungen auf. Im Interview erklärt Hüther, wie es der Generation Y gelingen kann, Sinn und Orientierung zu finden, welche Rolle dabei die Würde als Wertekompass spielt und wie wir unsere Potenziale entfalten können.
Interviews mit hochinteressanten Menschen rund um das Thema Sinn des Lebens sind fester Bestandteil des Online-Magazins SinndesLebens24. Auch 2018 gab es zahlreiche spannende und inspirierende Gespräche mit Bestsellerautoren, Philosophen, Psychologen, Coaches, Ex-Agenten, Lebenskünstlern und Unternehmern: John Strelecky, Richard David Precht, Robert Betz, Stefanie Stahl, Margot Käßmann, Hermann Scherer, Axel Hacke und vielen mehr. Das Themenspektrum reicht von Sinnfindung, Glück, Selbsterkenntnis, Philosophie, Authentizität, Berufung und Liebe über wirkungsvolle Wege zu mehr Mut, Selbstbestimmung und Freiheit bis hin zur Verwirklichung der eigenen wahren Lebensträume. Hier finden Sie alle Interviews des Jahres 2018 im chronologischen Überblick.
Das Finden von Lebensglück und Sinn durch das Wagen von mehr Authentizität steht im Mittelpunkt der Bücher von Stefan Weiss. Anhand von Gesprächen des fiktiven Mönchs Kenzo mit unterschiedlichsten Menschen in einer Bar zeigt er pointiert und unterhaltsam die Antworten auf grundlegende Lebensfragen auf. Stand im ersten Werk die Lehre der Authentizität im Vordergrund, so lautet der Titel seines zweiten Buches „Der Mai Tai trinkende Mönch und der Sinn des Lebens“. Im Interview erklärt Stefan Weiss, wie ein erfüllendes und sinnstiftendes Leben gelingen kann, warum Authentizität dafür eine wichtige Voraussetzung darstellt und was das Besondere an seinen Seminaren ist.

