Was ist Ihr ganz persönlicher Sinn des Lebens? Diese Frage ist fester Bestandteil der Interviews auf SinndesLebens24. Jeder Mensch ist individuell, jeder Lebensweg unterschiedlich und so fallen die Antworten äußerst verschieden aus. Das Spektrum, wie „mein Sinn des Lebens“ definiert wird, ist vielfältig: dem Weg seines Herzens zu folgen, intensiv im Augenblick zu leben, dem Ruf des Lebens zu folgen. Oder seine Träume zu leben, sich zu einem selbstbestimmten Menschen zu entwickeln. Andere finden den Sinn darin, ihre Talente und Möglichkeiten zu entfalten, Liebe und Glück zu erfahren, oder Menschen zu helfen. 2016 gab es Gespräche mit hochinteressanten Menschen, von Philosophen, Psychologen und Hochschuldozenten über Buchautoren und Mönchen bis hin zu Stiftern. Lassen Sie sich hier von den ganz persönlichen Ansichten über den Sinn des Lebens der 13 Interviewpartner inspirieren.
Hofelich
Reinhard Gorenflos ist ein Vollblutmanager und blickt auf eine äußerst erfolgreiche Karriere zurück. Sein Weg durch die deutsche Konzernlandschaft führte ihn bis auf die Stelle des Finanzvorstands der Aral AG. Danach baute er für den großen US-amerikanischen Finanzinvestor KKR das Private Equity-Geschäft in Europa und Deutschland mit auf und wurde zu einem renommierten Kopf der Branche. Nach zehn Jahren gab der Vater von drei Kindern jedoch seinen Beruf als Finanzinvestor auf und wurde Sozialentrepreneur. Im Sommer 2012 gründete er die Stiftung TuaRes mit dem Ziel, die Ausbildung von Mädchen und jungen Frauen im westafrikanischen Burkina Faso zu unterstützen. Im Interview mit SinndesLebens24 spricht Reinhard Gorenflos über den Wandel vom Finanzinvestor zum Stifter, seine Motivation und den Sinn des Lebens.
Dass die Auswirkungen der Kriegsvergangenheit bis heute noch in vielen Familien bis in die zweite und dritte Generation hinein zu spüren sind, ist Thema des Bestsellers „Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation“ von Sabine Bode. Eigentlich dürfte es der Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen, die in Zeiten des Friedens und Wohlstands aufgewachsen sind, an nichts fehlen. Doch viele „Kriegsenkel“ sind verunsichert, wissen nicht genau, wer sie sind, wohin sie wollen und haben eine diffuse Angst vor der Zukunft. „Noch ist es für sie ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben“, schreibt Bode und geht der Frage nach: „Ist es möglich, dass eine Zeit, die über 60 Jahre zurückliegt, so stark in ihr Leben als nachgeborene Kinder hineinwirkt?“. Sie zeigt in 18 bewegenden Fallbeispielen auf, wie die Kriegsenkel von der Beziehung zu ihren Eltern und das Schweigen über den Krieg geprägt wurden. Um das Trauma zu beenden empfiehlt sie, sich mit den Kriegserlebnissen der eigenen Familie auseinanderzusetzen und darüber zu sprechen. „Wer seine eigene Identität nicht geklärt hat, ist nicht frei.“
Menschen dabei zu unterstützen, ihre Kompetenzen zu erkennen und ihr Karriere-Potenzial auszuschöpfen ist das Ziel des Superheldentrainings. 2013 hat Start-up-Unternehmer Jörn Hendrik Ast das Karriereinstitut für die Zukunft der Arbeit gegründet, um Menschen zu helfen, ihre passende Rolle im Berufsleben zu finden und sie zu motivieren, das zu tun, was sie wirklich tun wollen. Sein Credo: „Wir helfen Dir Deine Karrieresuperkräfte zu finden, damit Du Deine Kompetenzen besser einsetzen kannst. Gewinne den Kampf gegen Deinen inneren Schweinehund und entwickle kraftvolle Ziele für Deine Zukunft.“ Zum Superheldentraining finden regelmäßig Seminare und Workshops in Hamburg, München und Berlin statt. Im Interview mit SinndesLebens24 spricht Jörn Hendrik Ast über die Philosophie hinter dem Superheldentraining, wie man seine Berufung finden kann und über sein neuestes Projekt das „Superheldenjournal“.
Interview mit Lars Jaeger: „Wissenschaft und Spiritualität – Zwei Wege zu den großen Geheimnissen“
Die Konzepte von Wissenschaft und Spiritualität zum Verständnis der Welt scheinen auf den ersten Blick völlig gegensätzlich zu sein. Dass beide Denktraditionen weit mehr gemeinsam haben, als vermutet, zeigt Lars Jaeger in seinem Buch „Wissenschaft und Spiritualität: Universum, Leben, Geist – Zwei Wege zu den großen Geheimnissen“, das im September 2016 im Springer Verlag erschienen ist. Lars Jaeger ist bestens mit beiden Welten vertraut: Er hat Physik und Philosophie studiert und mehrere Jahre in der Quantenphysik geforscht. Seine berufliche Heimat liegt heute in der Finanzbranche: Er ist Spezialist für komplexe mathematische Modelle zur Finanzanalyse und leitet bei dem Schweizer Vermögensverwalter GAM Global Asset Management den Bereich Quantitative Research. Im Interview mit SinndesLebens24 spricht er über sein Interesse für Spiritualität und Naturwissenschaften, wie sich beide Modelle sinnvoll ergänzen und die Vorteile einer säkularisierten Spiritualität ohne religiösen Dogmatismus.
Viele Menschen sind empfindlicher und verletzlicher als der Durchschnitt, sie fühlen sich häufig von anderen missverstanden oder nicht richtig wahrgenommen. Schätzungen zufolge sind etwa 15 bis 20 % der Bevölkerung hochsensibel. Sensitive spüren in ihrem Herzen auch die Sehnsucht, das Schöne, Gute und Sinn in die Welt zu bringen, sind kreativ, feinfühlig und tiefgründig. Wenn sie sich in ihrer Wesensart erkennen und annehmen, können Hochsensible Erfolg, Glück, Zufriedenheit und Flow erfahren. Die Diplom-Psychologin und Bestseller-Autorin Sylvia Harke hat 2014 ein vielbeachtetes Buch geschrieben: „Hochsensibel – Was tun? Der innere Kompass zu Wohlbefinden und Glück“. Im Interview mit SinndesLebens24.de spricht sie über Erfolgsblockaden hochsensibler Menschen und zeigt Lösungswege in Beruf und Partnerschaft auf. Außerdem gibt sie Einblicke in ihr Leben, wie sie ihre eigene Hochsensibilität in den Griff bekommen und das Beste daraus gemacht hat.
„Good ideas for everyday life“ ist das Motto der Bildungseinrichtung „School of Life“, die im April 2016 in Berlin ihre Pforten öffnete. Sie ist die erste deutsche Dependance der vom britisch-schweizerischen Philosophen und Bestsellerautor Alain de Botton im Jahr 2008 in London gegründeten „School of Life“. Auf dem Programm stehen Kurse, Workshops und Events, die große philosophische Theorien mit aktueller Psychologie und Coaching verbinden. Im Interview mit SinndesLebens24 spricht Thomas Biller, Geschäftsführer des Berliner Standortes, über die besondere Philosophie hinter der „School of Life“ und zieht ein erstes Zwischenfazit.

